| |||||||
| Vorhautverengung - PhimoseDie Bilder zeigen erigierte Penisse, bei denen die Vorhaut sich nicht zurückziehen lässt. Dies ist eine Phimose (Vorhautverengung).
Nach der Kindheit sollte die Vorhaut so gelockert sein, dass sie sich ohne Schmerzen oder Schwierigkeiten vollständig über die Eichel zurückziehen und wieder zurückschieben lässt. In der späteren Jugend sollte dieses auch bei Erektionen möglich sein. Ansonsten liegt eine Phimose vor, die eine ausreichende Hygiene unmöglich macht, was zur Ansammlung von >> Smegma führt. Phimose bei Erwachsenen hat zur Folge, dass ein befriedigender Geschlechtsverkehr unmöglich ist und lediglich eine kleine Samenmenge (unter wenig Druck) in die Vagina gelangt (der Rest verbleibt in der Vorhaut), was ein Grund für Unfruchtbarkeit sein kann (außerdem fehlt die Stimulation der Eichel). Manchmal ist die Öffnung so klein, dass sogar das Urinieren Probleme bereitet. Wenn eine zu enge Vorhaut gewaltsam zurückgezogen wird, kann diese sich hinter der Eichel verklemmen, ein Zurückziehen ist unmöglich, und eine >> Paraphimose entsteht. Die Vorhaut stranguliert die Eichel und eine sofortige Notbehandlung ist erforderlich. Eine Phimose kann Verletzungen oder >> Entzündungen (Balanitis) oder eine abnormale Penisentwicklung nach sich ziehen. Eltern sind oft überrascht, dass ihre Söhne eine Circumcision benötigen, obwohl sie sicher waren, dass deren Vorhaut sich normal entwickelt hat. Vor der Pubertät war die Vorhautöffnung groß genug, dass die Eichel sie passieren konnte. Die Vorhaut wuchs aber während der Pubertät dann nicht so schnell, wie der Penis. In der Folge war ein Zurückziehen der Vorhaut nicht mehr möglich. Eine zu enge Vorhaut sollte nicht gedehnt werden, da dadurch Einrisse, die zu Vernarbungen, welche den Zustand verschlimmern, entstehen können. Die einzig akzeptable Therapie ist eine Circumcision. |
|
|