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Freihand Deutschland V. - 4 Erfahrungen - Beschneidung KorrekturAngefangen hat es damit, dass mein Neffe mich mal gefragt hat, ob es normal ist, dass es beim Sex Schmerzen gibt. Wir sprachen darüber, und er beschrieb mir sein Problem. Er zeigte mir seinen Penis, und ich dachte, dass es sich um eine Phimose handelte. Beim Zurückziehen der Vorhaut bog sich die Eichel weit nach unten. Leider kannte ich damals die Circlist-Seite noch nicht. Aus diesem Grund ging ich mit ihm zu meinem Urologen, der echt klasse ist. Er schaute sich seinen Penis an und stellte fest, dass es keine Phimose ist, sondern sein Vorhautbändchen zu kurz sei. Wir versuchten es erst einmal mit einer Creme, die alles etwas dehnen sollte. Nach 3 Monaten war noch kein Erfolg zu sehen, also noch einmal ab zum Doc.. Der Urologe meinte, dass es noch die Möglichkeit einer Beschneidung gibt. Er nahm ihm die Angst durch seine lockeren Sprüche wie zum Beispiel, "ist doch viel schöner ohne, stell dir vor, nach der Disco will dich deine Freundin mit dem Mund verwöhnen und das Ding stinkt". Mein Neffe war sich noch nicht ganz sicher, ob er es machen lassen sollte
(Schamgefühl mit 18 normal). Ich bot meinem Neffen an, dass ich mich auch
beschneiden lasse, wenn er es denn macht. Also musste auch ich einen Termin bei
meinem Urologen erhalten. Mein Urologe stellte bei mir fest, dass ich eine immer
wiederkommende Eichelrandentzündung hatte :-). Bei der Vorbesprechung baten wir den Arzt, "wenn schon denn schon, so viel wie möglich weg"! Am OP-Tag verlief alles wunderbar. Wir waren beide im gleichen Zimmer. Erst war er dran, später ich. Wir bekamen eine Vollnarkose, kann also nicht erzählen, ob es wehgetan hat oder nicht. Irgendwann sind wir im Zimmer aufgewacht und nach einer kurzen Visite konnten wir nach Hause gehen. Bitte Leute, benutzt den Zug, das Taxi oder lasst euch abholen. Es war ein Gefühl als ob ich die letzte Nacht einen über den Durst getrunken hatte. Von den Schmerzen her ging es. Ein leichtes Ziehen und Drücken. Der Penis war in einem dicken Verband eingepackt. Nachts bin ich von einer Erektion wach geworden. Das hat schon ganz gut geschmerzt. Die Nachblutungen hielten sich im Rahmen. Am nächsten Tag sind wir dann zum Doktor. Er schaute sich den Penis an und meinte, dass wir am besten ohne Verband und wenn möglich nackt zuhause rumlaufen sollten. Reinigen mit Salzwasser oder einer Kamillenlösung. Er hat uns für drei Tage krankgeschrieben. Das war auch ganz gut, so konnte man(n) sich wenigsten zuhause in Ruhe erholen. Als ich dann wieder in eine enge Hose schlüpfen musste war es nicht so angenehm. Die Eichel war keinen Kontakt mit Textilien gewohnt, aber nach ein paar Tagen hat sich alles gegeben. Die Schwellung ging bei mir auch ganz gut zurück. Bei meinem Neffen sah es unmöglich aus. Ich suchte im Internet nach Lösungen, und da habe ich "Circlist" gefunden. Leider etwas zu spät! Ich hatte nicht die Beschneidung die ich gerne gewollt hätte. Bei meinem Neffen war es schon besser. Muss man jetzt aber mit leben (dachte ich). Nach mehreren Wochen fand ich im Forum einen Bericht über Rolf. Das war für uns die Lösung. Wir vereinbarten einen Termin bei ihm. Ich, weil ich immer (wenn "Er" schlapp war) noch einen dicken Kranz um die Eichel hatte. Mein Neffe, weil ihm das Ganze nicht stramm genug war. Bei Rolf angekommen war mir schon etwas mulmig in der Magengegend. Bis dahin dachte ich noch, es hätte eine Praxis. Die Angst legte sich aber sehr schnell durch die Herzlichkeit und das fast familiäre Auftreten von Rolf und seinem Helfer. Rolf schaute sich unsere Dinger an und fragte, wer das gemacht habe. So eine unsaubere Arbeit hatte er schon lange nicht mehr gesehen. Erst war mein Neffe mit der Beschneidungskorrektur dran. Ich fragte Rolf und meinen Neffen ob ich zusehen dürfe. Da beide keine Einwände hatten, schaute ich während der ganzen OP zu. Ich fand es sehr interessant und beruhigte meinen Neffen indem ich seine Hand hielt. Er ist sogar bei der OP eingeschlafen. Rolf lachte und meinte, dass so was noch nie passiert wäre. Nach der OP kam ich an die Reihe. Auf Rolfs OP Platz musste ich mir erst mal eine Erektion erzeugen. Das war echt nicht einfach hat aber irgendwie doch noch geklappt. Rolf markierte mit einem Stift die Schnittstellen. Dann kam die Spritze. Ein paar Stiche in Eichelnähe, die ich kaum merkte. Nach kurzer Wartezeit ging es los. Er schnitt entlang den Strichen die Haut auf. Das von der ersten OP übriggebliebene hässlich vernähte Bändchen entfernte er auch mit Schnitten und einem Gerät das die Reste verdampfen lies (elektrische Kauterisation, Anmerkung der Redaktion). Zwei hässliche kleine Warzen entfernte Rolf auch gleich noch mit. Nach ca. 30 Minuten war alles überflüssige Fleisch weg. Dann wurde genäht. Ich habe nichts gemerkt. Nach der OP bekamen wir sofort einen Tee und Kühlakkus gegen die Schwellungen. Rolf gab uns auch noch ein sehr gutes Essen aus, was sein Helfer gemacht hatte. Wir erhielten noch ein Schreiben mit Verhaltensregeln und ein Paar Tabletten für den ersten Tag. Auch nach dieser OP hatten wir eine sehr gute Verheilung. Die Fäden fingen schon nach einer Woche an zu verschwinden. Nach ca. 3 Wochen war der letzte raus. Bei der OP im Krankenhaus dauerte das fast ganze 2 Monate. Ich kann Rolf nur empfehlen. Auch wenn er es nicht auf Kasse machen kann. Es lohnt sich zu ihm zu fahren und ein Paar Euros aus eigener Tasche zu bezahlen. Er konnte zwar aus meiner "Low &-Loose" Beschneidung nicht mehr meinen Wunsch nach einer "High & Tight" Beschneidung erfüllen, aber wenn ich meinen Penis heute anschaue, muss ich sagen, er hat sehr schöne Arbeit geleistet und echt das Beste aus dem Pfusch des Krankenhauses gemacht. Hätte ich schon früher von ihm gewusst, dann hätte ich bestimmt heute meine Wunschbeschneidung! Daniel (D) |
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