Die Vorhaut wird am Schaft zurückgezogen. Dann wird am inneren Vorhautblatt
dort, wo die Naht später platziert werden soll, um den Schaft herum
geschnitten. Die Vorhaut wird wieder über die Eichel nach hinten gezogen. An der Stelle, wo
der erste Schnitt gesetzt wurde, wird ein zweiter Schnitt gemacht
("tight" Circumcision). Nach einem dritten Schnitt zwischen den beiden
Rundschnitten kann die Haut dann entfernt werden.
Die nebenstehende Grafik zeigt eine geringfügig andere Technik, bei
der erste Schnitt an der Schafthaut und der zweite Schnitt an der inneren
Vorhaut gemacht wird.
Die Hautenden werden zusammengezogen und vernäht. Eichel und Frenulum werden
während der Operation nicht geschützt. Das Frenulum kann (sofern gewünscht)
ebenfalls in derselben Operation entfernt werden.
Das Resultat ist weitgehend von der Geschicklichkeit des Operateurs
abhängig. Die Circumcision kann nach Wunsch des Patienten "tight"
oder "loose" sein. Die Naht kann "high" oder "low"
platziert werden.
Die Freihandtechnik wird am häufigsten von geübten Urologen und Chirurgen
bei der Erwachsenenbeschneidung und Korrekturbeschneidung angewendet.